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Party-Team, Messdi und Sugarhill: That´s how it started
Es war 1987 als sich an einem Winterabend einige Kehler Jungs in einer Küche trafen, um an einem Tischgrill Merguez zu braten. Etwas Bier soll auch mit im Spiel gewesen sein, als die Idee aufkam, sich um einen Standplatz auf dem Kehler Messdi zu bewerben. Das Konzept war schnell gefunden: Kehler Jugend für Kehl. Dazu im Verkauf etwas Bier, vielleicht ein Cocktail, Merguez gegen den Hunger und etwas Musik zum Mitwippen. Gesagt getan. Die Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht und das Messdi-Organisations-Komitee gab besagten Jungs die Chance, wenigstens einmal Messdi-Luft zu schnuppern.
Heute, 23 Jahre später - aus den Jungs sind inzwischen Männer geworden - (zumindest aus den meisten) sind sie immer noch mit dabei auf dem Kehler Messdi. Daß es soweit kommen konnte, hat verschiedene Gründe: Glück und Zufall spielten vielleicht eine Rolle, vor allem aber auch eine gute Freundschaft und der Mut, etwas neues auszuprobieren. Das neue in dieser Geschichte ist ein Cocktail. Ein Cocktail, der über Nacht und nach unzähligen Mix-Versuchen in einem Sundheimer Garten kreiert wurde. Heute gibt es den Cocktail noch immer. Unverändert nach Original-Rezept. Der stetige Messdi-Besucher weiß längst wovon die Rede ist: Vom SUGARHILL©. Sogar über die Grenzen von Kehl hinaus ist er mittlerweile bekannt und genießt- zumindest für einige Tage im Jahr - Kultstatus.
Gemixt aus Gin, Bols Rote Orange, O-Saft und Sekt, ist der Sugarhill eine süffige Alternative zu Bier und hat nicht nur bei weiblichen Messdi-Besuchern viele Freunde gefunden. Überall auf dem Messdi kann man Leute entdecken, die eines der roten Cocktail-Gläser in der Hand halten. Manche dieser Gläser sind auch schon mal etwas größer. "Sugarhill XXL" heißt das dann beim Party-Team.
"Woher stammt eigentlich der Name Sugarhill?", werden die Leute vom Party-Team manchmal mal gefragt. Also das kam so: Schon immer hörte man beim Party-Team Schwarze Musik, d.h. Soul, Funk, Rap, R'nB. Im September 1979 schlug sie dann ein, die musikalische Bombe: Rapper's Delight von der Sugarhill Gang kam als eine der ersten Rap-Platten überhaupt auf den Markt (die erste war "Personality Jock" von King Tim, ebenfalls aus dem Jahr 1979). Der Titel basierte auf der Base-Line von "Good Times" der Gruppe Chic und erreichte innerhalb kürzester Zeit Gold-Status. Vertraglich war die Sugarhill Gang an Sylvia Robinson gebunden. Sylvia managte das Sugarhill-Label, auf dem die Platte erschien. Der Name des Labels entstand in Anlehnung an den gleichnamigen Stadtteil in Englewood/ New Jersey, von wo aus Sylvia Robinson agierte. Auch die Jungs vom Party-Team hörten das Stück der Sugarhill-Gang immer und immer wieder (am liebsten in der 15 Minuten Version). Somit war ein bzw. DER Cocktail-Name auch schnell gefunden: SUGARHILL.
Der Name Sugarhill ist seit dem 26.04.2002 beim Patent- und Markenamt in München als Marke in versch. Warenklassen eingetragen (Kennzeichen 302 17 226).
Übrigens, wer wider erwarten Rapper's Delight von der Sugarhill Gang nicht kennt, sollte am Kehler Messdi zum Stand des Party-Teams kommen. Dort wird der Titel auf alle Fälle wieder zu hören sein. Somit bis bald und auf Wiedersehen!

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